"Echt heftig" zu Halloween
Konzert in sechs Stadtlohner Kneipen
"Endlich mal wieder was los in Stadtlohn." Das konnte man oft am Donnerstag
hören, als ganze Scharen von Leuten von Kneipe zu Kneipe tingelten.
Unter dem Motto "Stadtlohn echt heftig" hatten verschiedene Bands in sechs
Stadtlohner Kneipen die Musikinstrumente ausgepackt, und überall hörten die Besucher ganz
unterschiedliche Musikrichtungen.
Da war es dann auch egal, wenn man mal keine Lust mehr auf Jazz oder Funk
hatte: Man ging einfach weiter: schließlich war der Eintritt überall frei. Eins war aber
wirklich in allen Kneipen gleich: Die Besucher konnten froh sein, überhaupt einen Stehplatz
ergattert zu haben.
Im Kettelerhaus ging eine Formation an den Start, die viele Stadtlohner
schon kennen: "Under-Cover", eine sechsköpfige Band mit dem Frontman Christian Niehues,
überzeugte durch ausgewählte Coverstücke. Mal rockig mit dem Cover von Robbie Williams´ "Let
me entertain you" oder auch mal etwas softer mit "I´m easy" hielten sie die Zuhörer bei der
Stange.
Einige Meter weiter im Uferlos stand die "Andromedan Funk Machine" auf der
Bühne. Funkig war die Musik der Jungs aus Stadtlohn und Vreden auf jeden Fall. Besonders
das jüngere Publikum kennt und liebt die selbstkomponierten Stücke der fünfköpfigen Band.
Etwas ruhigere Klänge gab es in der Krone zu hören. Das Duo "Two for Jazz" machten seinem
Namen alle Ehre. Carsten Hölscher am Bass und Dirk Schaadt am Klavier präsentierten Jazz-Standards
vom Feinsten. Dass die beiden ein eingespieltes Team sind, konnte man einfach hören.
In der Uhle war Reggae-Feeling angesagt: Elf junge Musiker standen mit Ihrer
Band "Dr. Reggea Shift" auf der Bühne und heizten mit Reggae und Ska dem Publikum ein. Neben
Coverstücken zeigte die Band auch Eigenkompositionen wie "Feel Free".
Während in anderen Kneipen schön längst die Verstärker ausgestellt waren,
spielten die Musiker im Kettelerhaus munter weiter. Spät in der Nacht kamen dann die Musiker
der Band "4 Sale" aus dem Pütt hinzu und brachten mit "Under-Cover" nochmal "Purple Rain" von
Prince. Erst gegen drei Uhr nachts wurden dann auch die letzten Gitarren in die Ecke gestellt - bleibt
zu hoffen, dass die Konzertnacht nicht ein einmaliges Erlebnis gewesen ist.
Autor: Vanessa Vos