
Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Musikerinitiative Star e.V. einen PA-Workshop in
der Stadthalle Stadtlohn. In dieser Veranstaltung konnten Nachwuchsmusiker und fortgeschrittene
Laien Verschiedenes über das Abmischen einer Band auf größeren Bühnen lernen. Für viele
erscheint die große Menge an Drehreglern und Knöpfen an einem Mischpult schier überwältigend.
Und auch die Auswahl an Kabeln und verschiedenen Boxen ist auf den ersten Blick unübersichtlich.
So ging es am Samstagmorgen für die 15 Teilnehmer daran zuerst einmal das große Mischpult der
Musikerinitiative kennen zu lernen. „Das ist gar nicht so kompliziert, wie man zuerst meint“,
wusste einer der Teilnehmer zu berichten und

auch Dirk Schlattmann von der Star e.V. meinte
„mit etwas Übung ist das alles halb so wild“. Nachdem geklärt war, welcher Mikrofontyp für
welche Schallquelle genutzt werden sollte, wurde es dann richtig interessant. Die Band
„The Nanojets“ aus Stadtlohn hatte sich bereit erklärt, das Versuchskaninchen für den
Toningenieur- Nachwuchs zu spielen. Allein für das Schlagzeug waren acht Mikros notwendig,
da muss der Überblick gewahrt werden. Selbst einmal an den Reglern drehen wollte Marion Busert
vom Fachbereich „Schule, Kultur und Sport“ der Stadt Stadtlohn nicht. Diese besuchte am Samstag
die Veranstaltung. Professionelle Hilfe in Bezug auf das so genannte „Side-Rack“, bot der
Profi-

Toningenieur Peter Weigel aus dem Grenzlandstudio in Bocholt. Mit dem Siderack können den
Stimmen und Instrumenten unter anderem Hall und andere Effekte zugefügt werden. Am Sonntagmorgen
lernten die Interessierten noch mehr über Kabelarten. Als Experte war hier Carsten Rotz von
X-Art eingeladen worden. Nach der Abnahme einer Kleinkunstkombo mit Klavier und Gesang, ging
der Workshop dann zuende. Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden, besonders bedankte sich der
Vorsitzende der Star e.V. Wolfgang Rölver bei der Stadt, die die Stadthalle zu Verfügung
stellte, so konnte die Veranstaltung kostenlos angeboten werden. In Zukunft wird der Nachwuchs
in der Lage sein, die Anlage selbst aufzubauen und zu bedienen, das macht es leichter, auch für
junge Bands Auftritte zu organisieren.