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Open Air im Losbergpark verläuft erfolgreich, Summersalt und Close To Jazz bieten große Show

Auf ein gelungenes Konzert konnten die Veranstalter des "Umsonst und Draußen Open-Air Festivals" Samstagnacht kurz nach Mitternacht zurück blicken. Gut 350 Musikbegeisterte nutzten die Chance, die ihnen die Regenpause am Samstagabend bot, um die Bands Summersalt und Close To Jazz zu hören.

Doch der Reihe nach. Gegen halb zehn hat sich der Platz vor der Bühne recht gut gefüllt und die Musiker von Summersalt starten zum letzten Konzert vor ihrer Bandauflösung. Eine Tatsache, die offenbar viele der Summersalt-Fans nutzen um "ihre Gruppe" noch einmal live zu erleben.

Summersalt  Summersalt

Seit 1998 bestreitet die Band zahlreiche Auftritte und entwickelte sich von einer reinen Cover-Band zu einer Truppe, mit "Händchen" für eingängige und musikalisch runde Eigenkompositionen - wahre Ohrwürmer gehören dazu. Eine Prise Rock und Britpop und hin und wieder eine Ballade, so das Erfolgsrezept von Summersalt. Nicht alles - aber doch die Highlights aus sechs Jahren Summersalt bietet die Band an diesem Abend. Songs wie "Weakness of Words", "Monkey Boy Part 2" und "Hey brothers, hey sisters" gehören eh zu jedem Konzert. Wehmut auf und vor der Bühne macht sich am Endes des Sets breit. Zwar rufen die Fans nach einer Zugabe doch der Zeitplan kennt keine Gnade und so findet die Bandhistorie ein etwas unschönes abruptes Ende.

Close To Jazz  Close To Jazz

Jetzt wird es bunt auf der Bühne. Im "funky Dress" mit Schlaghosen, Rüschenhemden und allerlei Accessoires aus den 70ern betritt die 16-köpfige Band "Close To Jazz" die Bühne. Der Rhythmus wird vom Publikum schon beim ersten Stück, dem "Hidden Track" vom neuen CTJ-Album "Get it all", aufgenommen. Es folgt großartige Live-Unterhaltung mit Joe Fox, dem CTJ-Orchestra (Bläser), der Chicken Line (Sängerinnen) und der Groove Section (Schlagzeug, Bass, Gitarren, Orgel). Hip-Hop mischt sich mit Funk und Jazz. "Funk up your Booty", "Funkfight" oder das schmachtende "Heaven No. 7" dröhnen durch den Park und besonders diejenigen, die die Band zum ersten Mal sehen können sich vor Begeisterung kaum halten. Sänger und Entertainer Joe Fox erklärt das Prinzip der Band anschaulich: "Wir sind wie ein Fußballteam, wechseln ständig die Besetzung. Wenn sich jemand besseres findet, rutscht er nach - gestern hat es unseren alten Schlagzeuger erwischt." Das Prinzip funktioniert, auch wenn es wohl kaum so radikal angewendet wird, wie Joe Fox es darstellt.

Organisiert wurde das Live-Spektakel vom Kreisjugendamt, dem Jugendwerk Stadtlohn und der Rockinitiative Stadtlohn e.V.

Autor: Frank Wissing, Münsterlandzeitung

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StaR e.V.
Stadtlohner Musiker- u. Rockinitiative e.V.


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